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Der Partnerwechsel-diskurs. Liebe Oder Ehe. Serielle Partnerschaften Oder Familie. Erwin Leibfried German edition
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Der Partnerwechsel-diskurs. Liebe Oder Ehe. Serielle Partnerschaften Oder Familie.
Erwin Leibfried
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: sehr gut, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Der Essay betrachtet kritisch unsere Kultur der Fremdgeherei und des seriellen Partnerwechsels. Er blickt auf die evolutionsgeschichtlichen Abläufe und sortiert die meist horizontalen Aktivitäten in einen anthropologischen Rahmen. So entsteht die Möglichkeit zu einem vertieften, auch moralinfreien Verständnis. , Abstract: Am Anfang ist die Liebe. Sie kann als eine Erfindung der Evolution bezeichnet werden, um die Produktion von Nachwuchs zu erleichtern. Verliebte, sich Liebende neigen zu meist nächtlichen Taten, sog. Sünden der Nacht, die Folgen haben. Kinder. Die Ehe ist eine moralingesteuerte Institution, die Nachhaltigkeit sichert, nämlich in der Aufzucht der Sündenfolgen. So wie - nach Nietzsche - die Sklaven die Moral erfunden haben, so erfinden die Kinder die Ehe: als Höhle, als Schutz, als Raum, in dem sie wachsen können. Kinder wollen, dass ihre Eltern nicht streiten und zusammenbleiben. Sobald sie flügge sind, verlassen sie aber Vater und Mutter, schamlos und undankbar. Vorher sind sie betroffen, wenn ein Elternteil sie verlässt, um eine neue Beziehung einzugehen. Hier hilft auch Bildung, d.h. ein Blick in die antike Mythologie. Da gibt es die Göttin Hera, die den Herd schützt, die Familie; sie ist die Gattin des immer fremdgehenden Zeus, der sie laufend, wie man sagt, betrügt. Zeus ist allein von der Liebe bestimmt, von der Göttin Aphrodite, denn die ist für die heiße Liebe zuständig. Hera wütet zwar immer, wenn der Gatte aushäusig ist, sie versucht, spielverderbend, die Rendezvous zu verhindern - Zeus aber empfindet eigentlich keine Schuld. Er folgt einem göttlichen Prinzip, der Liebe: sie steht über der Moral. Erst das Christentum hat das schlechte Gewissen in die Welt gebracht und die Ehe hochgehalten und den Ehebruch als Sünde bestimmt. Die antike Phantasie hat - vorchristlich - die Sache anders er
| Medie | Bøger Paperback Bog (Bog med blødt omslag og limet ryg) |
| Udgivet | 23. november 2012 |
| ISBN13 | 9783656316619 |
| Forlag | GRIN Verlag |
| Antal sider | 32 |
| Mål | 146 × 2 × 207 mm · 54 g |
| Sprog | Tysk |